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Geschichte
des Studios
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| Mischpult Tascam M 3500 |
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| Studio 1989 |
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| Studio 1994 |
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| Studio 1997 |
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| Studio 2001 |
Das Vienna Synthetic Art Studio
wurde ursprünglich, wie so viele andere Studios auch,
als kleines "Homerecording" Studio in den 80ern
von jemanden, der aus "Popgeneration" stammt, gegründet.
Homerecording hat als Wort irgendwie einen schlechten Beigeschmack,
so als klänge dies billig. Zu unrecht wie wir meinen.
In dieser Zeit wurde Studiotechnik, obwohl noch immer seht
teuer, erstmals auch für weniger Betuchte finanzierbar.
Die ersten Gehversuche entstanden als Alternativen zum Studioproberaum
der Band. Es wurden jene Gerätschaften angeschafft, die
das alleinige musizieren ermöglichten. Tonerzeuger, Computer
(Commodore 64) , Monomischpult mit integriertem Federhall
und Verstärker waren, sehr zum Ärgernis der Nachbarn,
der Anfang.
Phase 1:
Die ersten weiterführenden
Gehversuche fanden so um 1987 statt, als ein erstes, richtiges
Mischpult angeschafft wurde, selbstredend gebraucht. Ein Dymamix
24 Kanal Mischer. Das Pult rauschte so sehr, dass so richtig
tolle Rauschunterdrücker von Crystal notwendig waren.
Später wurde, da zu wenige
Kanäle zur Verfügung standen, ein Roland M 240
zur Vervielfachung der Kanäle hinzugezogen. Zur Effektabteilung
gehörte das, was so Mitte der 80er "günstig"
und gebraucht angeboten wurde. Ein Roland
DEP 5, ein Lexicon LXP 1
sowie ein Korg DRV 2000.
Als Synthesizer kamen damals Geräte
wie Korgs Poly
61, MonoPoly,
Polysix und Trident, Roland
JX8P, MKS 70, Oberheims
Matrix6, Sequential
Prophet VS, Casio FZ1, Elka Synthex zum Einsatz. Gebrauchtkauf
war damals die einzige Möglichkeit, sich diese Geräte
leisten zu können. Ein Atari 1040ST
mit Creator ermöglichte bessere Arrangements.
Ein Lernphase die bis heute nicht abgeschlossen ist.
Mit dieser Gerätekombination
wurden die ersten 3 CDs "neue Welten", "Horizont"
und "Panorama" produziert. Bald war der Plafond
des Machbaren mit dieser Technik erreicht.
Phase 2:
Für eine bessere Produktionsbedingung
wurde das Tascam M 3500 24 ST gekauft.
Eine neue Studioumgebung sollte für bessere Atmosphäre
sorgen. Weitere Anschaffungen im Bereich der Synthesizer sollte
für Auffrischung im Bereich der Klangcollagen sorgen.
Geräte wie Roland
JD 800 oder Ensoniq
TS 10 und andere Klangerzeuger kamen zur Unterstützung.
"Millennium" entstand.
Bald wurden auch diese Kanäle
zu wenig und so kam ein Behringer Pult dazu. Neue Effektgeräte
sorgten für frischeren Sound. Mit Hilfe von Geräten
wie Roland JP 8000
oder Kawai K5000
konnte der "Dejavu" Produktion ein neuer klanglicher
Anstrich gegeben werden. In dieser Konstellation entstand
auch "Emotions 1999".
Phase 3:
Ein neuerlicher Ortswechsel läutete
die 3. Phase des Vienna Synthetic Art Studio ein. Vor allem
Synthsaurier sollten das Studio vervollständigen. Geräte
wie Sequential Prophet
5 und 10, Memorymoog,
Matrix 12 und andere dieser grandiosen "Oldies"
haben eine neue Heimat, in der sie auch Verwendung finden.
Ein PC mit Softwaresynthesizer
wurde in das Studio integriert. Eine perfekte Symbiose von
"Neuem" und "Altem" entstand.
Studiophilosophie:
Heute ist das Studio bestens ausgerüstet
für diverse Projekte wie z. B. auch Filmvertonung. Die
Technik ist so eingerichtet, dass jederzeit so viele Synthesizer
wie möglich zum Einsatz gebracht werden können.
Trotz der gewachsenen Struktur über die Jahre, war eine
sorgfältige Planung für den effizienten Einsatz
notwendig.
Geräte
Folgende Geräte kommen heute
im Vienna Synthetic Art Studio neben den Synthesizern (siehe
Synthesizerliste) zum Einsatz:
- Tascam M-3500 24 ST
- Behringer Eurodesk MX 8000
- Roland M 240
- Tascam DA 20 Dat Recorder
- Panasoniv SV 3800Dat Recorder
- 3 x Atari 1040 ST
- Atari Mega ST 4,
- Yamaha NS 10 M
- Roland Octapad
- Audio Technica 3505 Mikrofon
- Korg SQD 1 Sequencer
- PC 1600 Mhz, 512 MB, 60 GB Platte
- PC 650 Mhz , 128 MB, 20 GB Platte
- RME Hammerfall DSP PCI
- RME Hammerfall Multiface Card
- Steinberg Midex 8
- UM 1 Midi Interface
- C-Lab Unitor
Mischpulte:
Tascam M-3500:
Das Tascam M-3500 gab es in dieser
Ausführung in mehrere Versionen. Wie z.B. unter der Bezeichnung
M-3700 mit Midi Mute Automation. In Ausstattung der Kanäle
gab es folgende Varianten: Einmal eine mit 24 Kanälen,
dann mit 32 Kanälen sowie eine 24 Kanalversion die mit
8 Stereokanälen erweitert war.
Im Vienna Synthetic Art Studio
findet folgende Version Verwendung: M-3500 24 ST
Die ersten 8 Kanäle des Pultes
sind in Stereo ausgelegt. Dieser Bereich hat zwar "nur"
einen 3 Band Equalizer. Dennoch sind diese Kanäle prädestiniert
für Stereosynthesizer. Mittels einen Schalter kann zwischen
Line A und B umgeschaltet werden. Natürlich ist immer
nur ein Kanal nutzbar. In dieser Sektion stehen auch die Aux
Sends zur Verfügung.
Weiter geht es mit 24 Mono Kanälen.
Dem Audiosignal kann mit einen 4-fach EQ mit 2 parametrischen
Mitten zu Leibe gerückt werden. Die ganze Sektion ist
mit 6 Effektwegen ausgestattet. Wobei Aux ½ bzw. ¾
nur alternativ genutzt werden kann. Gleichzeitig stehen demnach
4 Aux Wege zur Verfügung, was sich aber im Studioalttag
bisher für mehr als ausreichend herausgestellt hat. Als
sinnvoll hat sich gezeigt, 2 "gleichartige" Effekte
auf die Alternativ Aux zu legen - da z.B. selten 2 Delays
gleichzeitig verwendet werden. Natürlich sorgte ein Panoramaregler
für die richtige Positionierung im Links-Rechts-Bereich.
Über den 24 Kanälen liegen
noch sehr einfach gehaltene 24 Inline Kanäle. Die EQ
bzw. Aux Sektion ist immer nur für eine der ausgewählten
Kanäle mittels des Flip-Schalter benutzbar, also nicht
teilbar. Natürlich ist das Signal im Panorama regelbar.
Das geniale an diesen Inline Kanälen
sind die eigenen Laustärkenfader. Sie ermöglichen
eine tolle Übersicht über den Signalfluss dieser
Kanäle. Geräte, die also eigene Effektgeräte
besitzen, die Aux oder den EQ nicht brauchen, können
dort sehr gut und übersichtlich geregelt werden. Eine
Tolle Einrichtung des Pultes.
Insgesamt ergeben sich 68 gleichzeitig
benutzbare Kanäle (wenn man die Stereokanäle auch
mit 2 berechnet), wenn man die Inline Kanäle zum Mix
missbraucht. Dies ist doch eine stattliche Anzahl und ermöglicht
ein sehr flexibles Arbeiten in einem Studio mit so vielen
Geräten.
Natürlich gibt es noch 8 Subgruppen,
diverse Effectreturns, Kopfhörerausgänge u.s.w.
Das Pult klingt sehr ausgewogen
und wurde oft bei Technoproduktionen verwendet.
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| Behringer Eurodesk MX 8000 |
Behringer Eurodesk MX 8000
Das Eurodesk ist etwas einfacher
gestrickt als das Tascam. Es ist ein 24 Inline Pult. Es steht
ein 4-fach EQ mit zwei parametrischen Mitten zur Verfügung.
6 Aux Wege führen zu den Effektgeräten. Diese müssen
wie im 3500 aber geswitcht werden, sodass 4 gleichzeitig zur
Verfügung stehen.
Die Inline Kanäle haben einen
eigenen, kleinen 2-fach EQ und sind im Panorama regelbar.
Über einen Schalter kann der "große"
EQ mir dem "kleinen" EQ umgeschaltet werden.
Genial ist die Durchschleifmöglichkeit
der Aux bzw. Subgruppen, was ein gemeinsames Arbeiten an beiden
Pulten gleichzeitig ermöglicht.
Das Pult funktioniert bestens und
ist für seine Preisklasse ein echter Renner. Der Nachfolger
(9000) ist nach wie vor im Handel zu erwerben.
Computer:
Atari 1040 ST
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| Atari 1040 ST |
Nach wie vor kommt der gute, alte
Atrai ST 1040 zum Einsatz. Der Computer hat von haus
aus einen Midiein- sowie einen -ausgang. Nix da mit komplizierten
Interface und Treiber installieren wie wir es von den PC's
her kennen :-). Über Ansteckspots sind weitere Midikanäle
möglich, sodass mit Hilfe des Unitor C dann insgesamt
6 Midiausgäge, sowie 3 Midieingänge direkt am Computer
zur Verfügung stehen. Diese sind bei der Vielzahl von
Geräten auch notwendig.
Als Software kommt C-Labs Creator
zum Einsatz. Diese hat 6 "Ebenen" (A-H) von jeweils
16 Kanälen. Das entspricht 96 Kanälen. Das sollte
reichen. Die Ebenen werden direkt auf den verschiedenen Midiausgängen
ausgegeben. Da der Sequenzer maximal 32 Aufnahmespuren ermöglicht
kommt man ganz gut damit zu recht.
Natürlich sollte man aus Timinggründen
die Mididaten so klein wie möglich und so groß
wie nötig halten. Früher wurde empfohlen, die timingwichtigen
Spuren eher am Anfang zu legen. Ob es hilft wissen wir nicht,
aber wir halten uns an diese Empfehlung. Natürlich muss,
je nach Gerät und Soundtyp (ein Streichersound mit langer
Attack muss nicht genau auf dem Punkt liegen, im Gegensatz
zu einer knackigen Bassdrum), dann im Sequenzer selbst und
nach Gehör eine Zeitkorrektur mittels der Delayfunktions
vorgenommen werden.
PC
Obwohl im Studio ein leistungsstarker
PC eingerichtet ist, wird dieser momentan nur als Sounderzeuger
eingesetzt. Folgende Programme kommen zum Einsatz: Hallion
Sampler, Pro 53, PPG Wave 2.V, FM 7, LM Mk II, Waldorf Attack.
Die Wandlung der Digitaldaten in hörbare Signale übernimmt
im Studio die Hammerfall Soundkarte. Sie macht ihre Arbeit
ordentlich. Obwohl auch ein Sequencer für den PC vorhanden
wäre (Cubase) und die Einbindung von Audiodaten möglich
wäre, wird aufgrund von Umstellungszeitmangel jetzt noch
davon Abstand genommen.
Midi:
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| Korg KMP 68 |
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| Kawai MAV 8 |
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| Midiman Thru 1X4 |
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| Philip Rees V3 |
 |
| Roland MPU 103 |
 |
| Doepfer MCV 1 |
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| Kabelsalat |
Zu dem Thema Midi und Timing gibt
es wohl hunderte von Expertisen und genau so viele verschiedene
Meinungen - was denn nun richtig und besser zu machen sei.
Nun, da wir keine Wissenschaftler sind, können uns da
halt nur auf unser einziges Messinstrument verlassen: unser
Ohr. Was in der Debatte zum Thema "Midi" oft vergessen
wird ist, dass die Tonerzeuger (Synthesizer, Expander) ein
oftmals viel trägeres Ansprechverhalten an den Tag legen
als die Übertragungszeit der Mididaten benötigt.
Ganz legendär sind manche Roland Synthesizer aus den
80ern, bei denen beim Drücken eines Akkordes ein richtiges
schönes Arpreggio erklingt.
Natürlich muss es oberstes
Gebot sein, die Midileitungen durch geschicktes Verkabeln
so "kurz" wie möglich zu halten. Das kann durch
verschiedene Midiswitch- und Thruboxen erreicht werden. Im
Vienna Synthetic Art Studio kommen dabei folgende Midi- Boxen
zum Einsatz:
Korg KMP 68:
Eine durch Drehregler sehr übersichtliche
19 Zoll Thru Box, die 6 Eingangsignale auf 8 Ausgangsignale
routet. Keine Speicherplätze. Ist aber wegen der Übersichtlichkeit
auch nicht notwendig. Das KMP 68 ist seit Anbeginn im Studio
im Einsatz und hat seinen Dienst niemals versagt. Schön
auch die vier Midi Anschlüsse vorne (je 2 In und Thru)
fürs flexible Verkabeln. Diese verhindert lästiges
hinters Rack krabbeln wenn man mal etwas kurz ausprobieren
möchte.
Kawai MAV 8:
Konzeptionell sehr ähnlich
dem Korg hat es anstatt der Drehregler, Schalter mit 4 Eingangsignale
und 8 Ausgangswege. Weiters funktionell: eine Off Stellung
der Schalter. Das MAV 8 hat ebenfalls kein Speicher, welcher
hier aber wahrlich auch nicht benötigt wird. Ebenso sind
zwei Midi Anschlüsse auf der Rackvorderseite vorhanden.
Midiman Thru 1x4:
Eine kleine, handliche Box, die
das einkommende Midisignal auf 4 aufsplittet. Da kann man
nichts einstellen, aber auch nichts falsch machen. Stromversorgung
erfolgt über externes Netzteil.
Philip Rees V3:
Genauso konzipiert wie Midiman
nur 1 auf 3. Leider benötigt das Gerät eine Batterie
für den Betrieb. Nicht nett für die Umwelt.
Roland MPU 103:
Das Roland Midi wird zur Ansteuerung
des Memorymoog verwendet, welcher sich immer im Multomode
befindet. Ein sehr einfach zu bedienendes und zuverlässiges
Gerät, mit zwei Drehregler zur Einstellung der 16 Midikanäle,
sowie zwei Schalter zur Funktionseinstellung. Strom durch
Netzgerät. Ein wenig unhandlich ist das Halbzollformat.
Doepfer MCV 1:
Mit diesem Gerät wird der
Korg Monopoly in das Midisystem eingebunden. Sehr schlicht
und einfach gehalten, macht seine Aufgabe jedoch gut. Ein
Midi In sowie Thru Stecker. Zum Ansteuern des Analogsynthesizers
ein Trigger, sowie ein CV Ausgang. Energieversorgung - externes
Netzteil. Zum Einstellen am Gerät gibt es überhaupt
keine Regler. Zur Auswahl der Midikanäle muss man die
Lerntaste drücken und ein Midisignal des gewünschten
Kanal vom Sequenzer schicken. Für Anfänger eine
etwas komplizierte Vorgangsweise. Gewöhnungsbedürftig
auch das sehr eigenwillige Format des kleinen, schwarzen Kästchen,
das so gar nicht auf irgendeinem Platz vernünftig liegen
bleiben will.
Verkabelung:
Grundsätzlich schauen wir,
dass die Midileitung so kurz wie möglich gehalten wird,
was aufgrund der Vielzahl der Geräte eine genau Planung
verlangt. Maximal werden 3 Synthesizer hinter einander an
die Thru Leitungen der Geräte gehängt. Das verlangt
eine genaue Einteilung der Midileitungen am Sequenzer in Bezug
zu der gelegten Verkabelung.
Wirklich verrückt machen aber jene Synthesizer, die keine
Thru Buchsen auf ihren Geräten anbieten. (wie z.B. Clavias
Nordlead, Acces Virus) Das müsste heute wohl wirklich
nicht mehr sein. Eine Thru Buchse würde die Geräte
nicht sonderlich verteuern. Dieser negative Umstand bedeutet,
dass diese Geräte am Ende der Midikette hängen müssen.
Im Laufe der Jahre ist das Midinetz
natürlich gewachsen und manchmal wird hier gestoppelt
oder dort improvisiert. Dennoch hilft eine solide Midiverkabelung
beim schnellen Studioablauf.
Anbei ein paar Sheets aus unterschiedlichen
Zeiten, in denen sichtbar ist wie das Netzwerk gewachsen ist.
Effektgeräte:
Im Studio kommen folgende Effektgeräte
zur Anwendung:
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| Dynacord
TAM 19 |
 |
| Ibanez
SDR 1000+ |
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| Korg
DRV 2000 |
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| Korg
DVP 1 |
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| Korg
SDE 1000 |
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| Lexicon
LXP 1 |
 |
| Roland
SRV 2000 |
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| Roland
DEP 5 |
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| Roland
RV 330 |
 |
| T.C.
Electronic D Two |
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| Yamaha
SPX 90 II |
Die Aux Sends des Tascam werden
durch das Behringer Pult durchgeschleift, sodass beide Pulte
mit ihren Aux Sends die gleichen Effektgeräte ansteuern.
Ein wichtiger Punkt, um ein gemeinsames und ausgewogenes Gesamtbild
(Raumanteile, Delays u.s.w.) bei der Aufnahme zu erhalten.
Das Dynacord
TAM 19 ist ein Flanger, Chorus mit dem typischen Design
aus den 80ern. Es ist enorm flexibler bei seinen Einstellungsmöglichkeit.
Jeder regelbare Parameter hat einen eigenen Regler. Die Synchronisations-
und Modulationsmöglichkeiten des TAM 19 sind sehr gut
und umfangreich. Trotz des Kultstatus, welches das Gerät
in manchen Kreisen heute hat, wird es zur Zeit im Synthetic
Art Studio kaum noch eingesetzt. Vorrangig ist der TAM 19
auf den Wittek Produktionen "Panorama" und "Millennium"
zu hören.
Das Ibanez SDR 1000+ hat
einen sehr angenehmen, ja fast unauffälligen Hall. Vor
allem längere, seidige Raumanteile kommen vom SDR1000+
gut rüber. Die Programmierung ist recht einfach. Mit
den 30 Presets lässt sich gut arbeiten. Meist sind nur
Feinjustierungen nötig.
Das Korg DRV
2000 wurde vor allem aufgrund Mangels eines Delays in
der ersten Wittek Produktionen als Digital Delay "missbraucht"
und hat seine Arbeit bis zur Anschaffung eines D-two sehr
brav gemacht. Da das Gerät Mitte der 80er eher im unteren
Preissegment angesiedelt war, sind seine Reverbs auch so bewerten.
Obwohl kleinere Raumanteile für Drums oder Bass er ganz
gut zu meistern versteht. Eingesetzt wurde das DRV vor allem
bei "Neue Welten" (damals waren die Delays noch
nicht mit dem Timing synchronisiert) "Horizont"
sowie "Panorama".
Der Korg DVP1
ist ein Vocoder und ist aufgrund seiner integrierten Tonerzeugung
sehr einfach zu bedienen. Im typischen Korgdesign Mitte der
80er (Korg DW 6000 und 8000) sind die Parameter durch das
Aufrufen der jeweiligen Nummerparameter editierbar. Am Anfang
ein wenig mühselig - aber wenn man mit dieser Art der
Editierung aufgewachsen ist, kommt man ganz gut zurecht damit.
Die Presets helfen auch einem "Vocoder-
Neuling", weil man sich nicht um das "Trägersignal"
kümmern muss. Mikro an - und schon hat man die lustigsten
Micky Maus Stimmen. So macht das Spaß!
Das Korg SDE
1000 ist ein auf Delay spezialisiertes Gerät. Es
ist Mitte der 80er herausgekommen und kommt aus der selben
Designer-Werkstatt aus der auch der DEP 5 stammt. Das Gerät
ist Mono, also für heutige Verhältnisse ein wenig
unspektakulär. Dennoch eine total witzige Funktion, mittels
der man mit nur einen Knopfdruck die Delayzeit verdoppeln
kann. Diese sind natürlich in Millisekunden einstellbar.
Wenn man das Delay ein wenig im Panorama herumschwirren lässt,
auch heute noch ein überzeugender Effekt, obwohl es natürlich
jetzt schon Besseres gibt. Mir gefällt es und er kommt
bis heute bei den Produktionen zum Einsatz.
Das Lexicon
LXP 1 war so zweite Hälfte der 80 so was wie der
"teure" Hall für Arme. Na ja, auch ich hab
mich damals von diesem Hype anstecken lassen. Der LXP 1 hat
keine Speicher, sondern die verschiedenen Effekttypen werden
mittels eines Switches ausgewählt. Diese wiederum können
mit zwei Reglern (Delay und Decay) bearbeitet werden. Einmal
ausgeschalten, müssen die Einstellungen wieder vorgenommen
werden.
Ich durfte niemals mit einen dieser teuren Lexicon arbeiten,
habe daher auch keine Referenzmöglichkeit - hoffe und
glaube aber dennoch, dass die teuren Lexicon doch um einiges
besser klingen müssten.
Sorry, liebe Lexicon Fangemeinde,
aber ich kann mich den Hype um den LXP 1 und seinem tollen,
natürlichen Klang nicht ganz anschließen - vielleicht
liegt es auch am Unvermögen des Hörens ;-). Habe
dem kleinen Kästchen nicht wirklich angenehme, lange
Reverbs entlocken können. Ich denke, dass es ganz subjektiv
gesehen damals viel besser klingende Reverbs gab. Nun ja,
gekauft kam es natürlich zum Einsatz - aber vor allem
für kleinere Raumanteile. So wurden vor allem die Drums
von "Neue Welten, "Panorama" bis hin zur "Dejavu"
mit dem "edlen" Lexicon veredelt.
Ganz andres als
der LXP 1 sind da schon die beiden Roland Reverbs aus den
80ern. Roland SRV 2000 sowie DEP 5. Roland hat es irgendwie
geschafft, einen sehr angenehmen Sound zu entwickeln, welcher
im Arrangement nie auffällig wirkt. Obwohl nicht immer
natürlich, haben die Reverbs, vor allem die längeren,
etwas sehr reizvolles an sich. Das SRV 2000 ist von der Bedienung
etwas einfacher als das DEP 5, obwohl beide Geräte sehr
intuitiv bedienbar sind.
Das SRV, über 6 Tippschalter,
die sofort auf dem Display sichtbar sind. Beim DEP 5, über
einen Algorithmus Regler, sowie 6 weiteren Drehregler zum
editieren. Beide haben Speicherplätze. Das DEP 5 ist
in allen Wittek Produktionen zu hören. Natürlich
ist das Soundempfinden immer subjektiv, aber Roland hat definitiv
die angenehmsten, langen Reverbs (natürlich nur von Geräten,
die ich kenne ;-) )
Roland SRV
330 ist bereits ein oder zwei Generationen später
einzuordnen. Vom werbeeffektiven 3D-Sound (mit der Aufschrift
"Dimensional Space Reverb" ;-) ) hab ich zwar noch
nicht viel mitbekommen, dennoch erzeugt der SRV 330 wundervolle
Reverbs; aber auch andere Effekte gehören zum Repertoire.
Ein insgesamt sehr angenehmer Zeitgenosse im Studio, der seit
dem Einsatz auf der "Dejavu" Produktion die Mitwirkenden
nicht enttäuscht hat. Vor allem lange Reverbs (à
la "in welcher Kirche bin ich denn heut´?")
gehören zu den Spezialitäten des Gerätes, obwohl
man das DRV 330 schon auch als Allrounder bezeichnen darf.
Die Bedienung ist nicht so einfach, weil über ein Drehrad
die verschiedenen Parameter "angedreht" werden müssen,
bevor sie verändert werden können. Dafür entschädigen
aber die vielen und repräsentativen Presets.
Seit dem ich das
T.C. Electronic D Two gehört habe, ist das DRV2000
arbeitslos geworden. Was soll man das sagen? Für mich
ein Meister des Delays. Das Gerät erzeugt Delayvarianten,
die man sich in den kühlsten Traumen nicht vorstellen
kann. Wirklich Programmieren (obwohl man es könnte) ist
aufgrund der Komplexität der Einstellungen fast unmöglich.
Die vielen, gespeicherten Effekte helfen darüber hinweg.
Besonders schön - die Delayzeit lässt sich synchronisieren,
per Tap steuern oder mittels Rad einfach in BPM oder Millisekunden
einstellen. Alle nachfolgenden Parameter gehorchen den Eingaben
aufs Wort. Einfacher geht's nimmer.
Yamaha SPX90II.
Ich geb's gleich mal am Anfang zu. Ich war nie ein großer
Fan von Yamaha Reverbs. So toll Yamaha Geräte in anderen
Bereichen gebaut hat, bei Reverbs war die Konkurrenz immer
ein Stückchen besser (zumindest damals). Auch das SPX
90 ist im typischen Mitte 80er Design. Sollte so etwas wie
eine ich-kann-alles-und-gleichzeitig-Ding sein. Wenn man natürliche
Reverbs sucht, ist das SPX 90 falsch. Dazu scheppert es für
meinen Geschmack zu viel. Das gleiche Scheppern das mich auch
bei den Yamaha Effekten des SY77 gestört hat. Wenn man
aber mal einen Effekt da oder dort braucht, kann er ganz nützlich
sein. Einstellung über Aufrufen der Parameter durch die
"Pfeile". Hat genug Presets. Vielleicht hätte
ich mich doch mehr damit beschäftigen sollen.
Aufnahmeverfahren:
 |
| Atari
1040 ST |
 |
| Atari
1040 ST |
 |
| DAT |
 |
| Voränger
von Samplitude |
 |
| FM
7 |
Grundsätzlich sind alle funktionsbereiten
Geräte des Studios über die Analogkanäle der
Mischpulte Tascam 3500, sowie dem Behringer Eurodesk
MX 8000 verbunden. Nur so ist ein direkter und unmittelbarer
Einsatz der Geräte möglich. Die Schnelligkeit des
direkten und unmittelbaren Zugriffs auf alle Synthesizer,
Drummodule und Sampler ist im Studioalttag sehr wichtig.
Die Aux Sends des Tascam werden
durch das Behringer Pult durchgeschleift, sodass beide Pulte
mit ihren Aux Sends die gleichen Effektgeräte ansteuern.
Ein wichtiger Punkt um ein gemeinsames und ausgewogenes Gesamtbild
(Raumanteile, Delays u.s.w.) bei der Aufnahme zu erhalten.
Die Geräte werden nach wie
vor über den guten "alten" Atari 1040
angesteuert. Über das Midiinterface Unitor C sowie
eine anschließende Aufsplittung der Midi Kanäle
über verschiedene Midiboxen (Korg KMP68, Kawai Mav 8,
sowie diversen Midiman und Philip Rees Splitter) ist eine
vernünftige und timingschonende Ansteuerung der vielen
Kanäle möglich. Das Sequenzingprogramm ist nach
wie vor C-Lab's Creator. Alle 6 Ebenen (A-H) werden
angesteuert und benutzt. Als einziges Manko des Programms
hat sich herausgestellt, das der Timecode (Sync) nur über
einen ausgesuchten Kanal ausgegeben werden kann. Geräte,
die also auf das Miditimig synchronisiert werden wollten,
müssen daher alle am selben Kanal hängen. Das schränkt
die Flexibilität doch sehr ein.
Obwohl im Studio ein leistungsstarker
PC eingerichtet ist, wird dieser momentan nur als Sounderzeuger
eingesetzt. Folgende Programme kommen zum Einsatz. Hallion
Sampler, Pro 53, PPG Wave 2.V, FM 7, LM Mk II, Waldorf Attack.
Die Wandlung der Digitaldaten in hörbare Signale übernimmt
im Studio die Hammerfall Soundkarte. Sie macht ihre
Arbeit ordentlich. Obwohl auch ein Sequenzer für den
PC vorhanden wäre (Cubase) und die Einbindung
von Audiodaten möglich wäre, wird aufgrund von Umstellungszeitmangel
jetzt noch davon abstand genommen. Als Midiinterface fungiert
das Steinberg Midex 8.
Nach wie vor wird im Studio auf
DAT (Tascam DA20) aufgenommen und anschließend
auf einem externen Rechner gemastert. Der externe Rechnerplatz
bietet den Vorteil, eines entspannten, relaxten und vom großen
Mischpult unabhängigen Arbeitsplatzes.
Bei Bedarf werden in der Summe
Geräte wie Sonic Maximizer, Aphex Exciter C,
oder Behringers UltrafexII eingeschleift. Leider
ist eine Rauschunterdrückung aufgrund der Vielzahl der
Mischkanäle und Geräte fast schon obligatorisch.
Das fertig aufgenommene Masterband
wird mittels eines Panasonic SV-3800 in den externen
Rechner überspielt Dieser etwas "alte" Rechner
übernimmt dann die Masteringarbeiten. Trotz seines betagten
Alters und einer Rechnerleistung von "nur" 650MHz
bietet er ausreichend Rechnerkapazität um dies anstandslos
zu erledigen.
Als Masteringsoftware fungiert
bis jetzt Red Raoster 2.4 mit dem inkludierten Samplitude
5.3. Als externes Plug In kommt das Nativ Power Pack
von Waves zum Einsatz. Dieses Pack inkludiert einen
10 Band Grafik Equalizer, einen Maximizer, einen Kompressor,
einen Stereo Imager sowie das Hall Plug In. Vor allem der
L1 Ultramaximizer leistet bei der Masteringarbeit hervorragende
Dienste.
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